Yonder Burger: Besteht Nachfrage? đ
- Katrin Muhl

- 14. Feb. 2020
- 1 Min. Lesezeit

Tofutown lieferte zur Biofach die Bio-Antwort auf den veganen Beyond Burger aus den USA. Ob der Fachhandel das braucht und wie der Geschmack nach echtem Fleisch gelingt. Nachgefragt bei Tofutown-GeschĂ€ftsfĂŒhrer Bernd Drosihn (Foto).
BioHandel: Der Yonder Burger ist so etwas wie der gehypte Beyond Burger, nur in bio. Haben die BiolÀden danach gefragt?
Bernd Drosihn: âJa klar, die LĂ€den stört logischerweise, dass dieser Veggie-Hype ziemlich an ihnen vorbeilĂ€uft. Unsere bekannte Marke fĂŒr den Bio Fachhandel heiĂt Viana. Dort wird es den Yonder Burger geben und auch die pflanzlichen Chicken und Beef Produkte wird es unter Viana geben.â
Wie schafft man es, die Konsistenz und den Geschmack von Fleisch in ein rein pflanzliches Produkt zu bringen?
âGute Frage, Erfahrungen spielen eine groĂe Rolle. Wir stellen seit ganz vielen Jahren das her, was man so schön âFleischalternativenâ nennt in Bio her, wir sagen Pflanzenfleisch. KĂŒnstliche Zutaten oder Chemie nehmen wir nicht. Wir selbst haben eine Methode namens Eco Extrusion entwickelt und stellen damit sogenannte Bio-Extrudate in Chicken und Beef Konsistenz her. Im Prinzip fĂŒhren wir pflanzliche Bio Rohstoffe durch eine DĂŒse und massieren, erhitzen und kĂŒhlen sie bis es eine typische Tierfleisch-Faserung und Konsistenz bekommen.â
Was zeichnet den Yonder-Burger gegenĂŒber der konventionellen Konkurrenz aus?
âEiner der wichtigsten Zutaten sind zum Beispiel Bio-Champignons. Das klingt doch ganz anders als zum Beispiel Methylcellulose. Die Champignons sind regional und die anderen Zutaten kommen auch nicht aus Ăbersee.â






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